Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sippmasz, sipmasz, n.

sippmasz, sipmasz, n.
obersächsisches getreidemasz in Leipzig, Naumburg, Zeitz und Altenburg, den vierten theil eines scheffels haltend; sip, sipmasz Frisch 2, 281ᵃ; sipmaasz Jacobsson 4, 179ᵇ; das ... meiszenische sippmasz. Germania 17, 369; in älterer sprache: sechczene scheffele und eyn sipmas gersten. Chemnitzer urk. von 1401, aufgewiesen von F. Bech Germ. 27, 180, der den ersten theil ebenda auf wendisch syp, schüttung, körnerschüttung im gegensatz zu garbenzehend zurückführt. auch in der form sippenmaas und im volksmunde gekürzt sippens. ebd.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1227, Z. 79.

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Zitationshilfe
„sippmasz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sippmasz>, abgerufen am 23.10.2021.

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