Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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serbeln, verb.

serbeln, verb.
kränkeln, seltnes demin. zu serben: dann er wardt krank und serblet, das er in kürze hernach starb. Zimm. chron.² 2, 418, 16 Barack; an stelle einer rührigen lebfrischen bäuerin mit einem schlage eine nichtsnutze, serbelnde auf dem anwesen zu haben. Anzengruber³ 1, 199 (in der anm. mit 'kränkeln' erklärt). so noch mundartlich, schweiz. sërble verkommen, verkrüppeln Hunziker 240, serbla Tobler 423ᵃ, nassauisch serbeln kränkeln Kehrein 1, 376.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1900), Bd. X,I (1905), Sp. 621, Z. 1.

sirbeln, verb.

sirbeln, verb.,
mundartlich in verschiedenen bedeutungen: schlecht auf der geige spielen. Vilmar 385 (sirweln Pfister 277), miszmutig tadeln (serwel). Hertel thür. sprachsch. 229, surbeln, sürbeln, sirbeln, sirweln, schwirren. Schm.² 2, 325. in allen kann der begriff des unangenehm tönenden erkannt werden. vgl. unten sirfeln.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1230, Z. 44.

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Zitationshilfe
„sirbeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sirbeln>, abgerufen am 16.10.2021.

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