Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sittengemälde, n.

sittengemälde, n.
schriftwerk, worin die sitten eines gröszeren kreises von personen, einer landschaft, einer zeit dargestellt sind: ich zweifle nicht, dass die zeit im anzug ist, wo Athen ... die scene mit lebendigen sittengemählden beschenken wird, an welchen auch unsre frauen gefallen finden können. Wieland 35, 258; ein historisches sittengemälde wollte der dichter nicht geben. Herder 2, 151 Suphan; die jäger. ein ländliches sittengemälde in fünf aufzügen. titel eines schauspiels von Iffland.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1250, Z. 29.

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Zitationshilfe
„sittengemälde“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sittengem%C3%A4lde>, abgerufen am 22.10.2021.

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