Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sittengeschichte, f.

sittengeschichte, f.
geschichte der sitten eines gröszeren kreises von personen: übrigens ist es hier auch nicht um die naturgeschichte des menschen, (ob etwa künftig neue racen derselben entstehen möchten), sondern um die sittengeschichte, und zwar nicht nach dem gattungsbegriff (singulorum), sondern dem ganzen der gesellschaftlich auf erden vereinigten, in völkerschaften vertheilten menschen (universorum) zu thun. Kant 1, 281; dieses werk ist für die sitten- und geistesgeschichte der Isländer sehr merkwürdig. Bragur bei Campe; beiträge zur sittengeschichte des mittelalters. Germ. 10, 129; darstellungen aus der sittengeschichte Roms. titel eines buchs von L. Friedländer.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1250, Z. 47.

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Zitationshilfe
„sittengeschichte“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sittengeschichte>, abgerufen am 24.10.2021.

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