Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sittenmandat, n.

sittenmandat, n.
gesetzliche vorschrift, die die sitten betrifft, zur wahrung der guten sitten: das wort gottes hätte ihnen übel geschmeckt ohne mindestens ein liebespärchen mit strohkränzen vor dem altar und ohne verlesen geschärfter sittenmandate. Keller 5 (1899), 183; denn allen andern war das verlassen der stadt an tagen des gottesdienstes durch geschärfte sittenmandate verboten. 6 (1899), 166.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1252, Z. 78.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
simentsfeuer skorpfisch
Zitationshilfe
„sittenmandat“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sittenmandat>, abgerufen am 26.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)