Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sittenrohheit, f.

sittenrohheit, f.
rohheit der sitten. Campe, ironisch gelobt, mit anspielung auf gedanken Rousseaus (vgl. roh 9, a oben theil 8, 1117 mitte): diese romanschreiber sollten doch auch bedenken, dasz die angenehme sittenrohheit, deren mangel ich an ihm vergeblich zu bedecken suche, auch bei ihnen fehlen würde, wenn sie so wie er, mehr durch erziehung, umgang, zu feines ehrgefühl und lekture (z. b. Richardsons) wären verdorben worden. J. Paul unsichtb. loge 2, 179.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1255, Z. 23.

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Zitationshilfe
„sittenrohheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sittenrohheit>, abgerufen am 25.10.2021.

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