Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sittenverderbnis, f.auch n.

sittenverderbnis, f.auch n.,
so allein bei Campe, heute dagegen in der regel f.: die kühnen und glücklichen angriffe der reformatoren auf die hierarchie hatten endlich den katholicken selbst die augen über das sittenverderbnisz ihrer geistlichkeit .. geöffnet. Schiller 7, 148; sonst ist aber, was sittenverderbnisz bei beiden geschlechtern genannt wird, hier fast nicht zu treffen. Brentano 8, 103; ich habe, indem ich das sittenverderbnis andeutete, womit die insulaner hier bedroht sind, die geistliche schutzwehr, ihre kirche, unerwähnt gelassen. Heine 3, 95 Elster.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1257, Z. 32.

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Zitationshilfe
„sittenverderbnis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sittenverderbnis>, abgerufen am 21.10.2021.

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