Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sitzbank, f.

sitzbank, f.
(im gegensatz zu fuszbank, gewöhnlich aber durch das einfache bank ersetzt): sedile, sitzbanck Diefenbach gloss. 524ᵇ; sittebank Schiller-Lübben 4, 217ᵇ; sitzbanck, un banc Hulsius dict. (1616) 299ᵃ; ruderbäncke, sitzbäncke, transtra. Corvinus fons lat. (1660) 688ᵇ; sitzbäncke, transtra Stieler nachschusz 28ᵃ; sitz-banck, panca à sedere Kramer deutsch-it. dict. 2, 823ᵇ;
si lief in ungedanke
von ir sizzebanke.
Elisabeth 4828;
sein rosz das ist ein sitzbank hert
darauf er sich so schwarlich nert.
Uhland volksl.² 563 (279, 17);
ein groszer vier- oder achteckiger tisch mit sitzbänken. Leoprechting aus dem Lechrain 221; indem er die vollen sitzbänke und betstühle mustert. Hebbel 9, 97 (1891); sitzbänke im schiff, sitzbank an einem gewerk u. ähnl. Campe; sitzbank auf einem wagen; nd. sitsel, sitzel-, sittelbank ten Doornkaat Koolman 3, 188ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1901), Bd. X,I (1905), Sp. 1279, Z. 65.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
simentsfeuer skorpfisch
Zitationshilfe
„sitzbank“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sitzbank>, abgerufen am 28.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)