Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sitzleder, n.

sitzleder, n.,
noch etwas derber wie sitzfleisch, in gleicher weise wie dieses gebraucht: der kein sitzleder hat, non assiduus in labore. Dentzler 2, 265ᵇ; gut sitzleder haben, assidere literis, opificio. ebenda; er hat kein sitzleder, sitzt nicht gern lange. Klein prov. wb. 2, 156; er hat ekes sizleder, bleibt nirgends lange. Hunziker 243; er hett kai sizläder. Seiler 269ᵇ; ein gutes sitzleder haben, lange zu sitzen vermögen. Schöpf 677; vgl. noch Frischbier 2, 342ᵃ. Wander d. sprichw.-lex. 4, 586. auszerhalb dieser wendungen: da gefalt jm der jüngsten sitzleder vil bas. Fischart ehez. F 2ᵇ (1597).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1303, Z. 14.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
simentsfeuer skorpfisch
Zitationshilfe
„sitzleder“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sitzleder>, abgerufen am 17.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)