Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sitzlein, n.

sitzlein, n.
sedicula Stieler 2037; satzt ich mich hinder den offen, was ein fin sitzlin. Platter 55 Boos; kleineres herrengut, burgwesen (vgl. sitz 3): ein vorst und ein gros dorf mit einem sizlein. Aventin bair. chron. 1, 196, 28; ein sitzlein, genant Teinswangk. quelle bei Schmeller 2, 346; vom hintern eines kindes (vgl. sitz 5, a): so magstu dann das kind wol mit den füszlenen etwas höher legen dann mit dem sitzlein. Würtz pract. d. wundartzney (1612) 464.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1303, Z. 24.

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Zitationshilfe
„sitzlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sitzlein>, abgerufen am 23.10.2021.

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