Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sklavengeduld, f.

sklavengeduld, f.
geduld wie sie sklaven eignet:
denn mancher erleidet mit sklavengeduld
noch grau'nvolle sühne für anderer schuld.
Leuthold ged.⁴ 288.
in freierer fügung:
freilich machet es kühn, wenn dem gebietenden
herrscher sklavengeduld, (lange gewohnt der schmach,)
furchtsam — schweigend das haupt neigt;
o da spricht der gewaltige
mächtig — sage zugleich, thöricht.
Herder 27, 69 Suphan.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1318, Z. 1.

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Zitationshilfe
„sklavengeduld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sklavengeduld>, abgerufen am 17.10.2021.

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