Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sklavenkleid, n.

sklavenkleid, n.,
in älterer sprache schlavenkleid, vesta da schiavo. Kramer deutsch-it. dict. 2 (1702), 562ᵃ: Caliban. (trägt) ein sclavenkleid von grauer farbe. Gotter 3, 423; dann will ich es (ein kind) selbst, gehüllt in sklavenkleider, den priestern der heiligen moschee in Mekka übergeben. Klinger 5, 334. im bilde: o, rief Alabanda, darum ist der krieg auch so gut — recht, Alabanda, rief ich, so wie alle grosze arbeit, wo des menschen kraft und geist und keine krücke und kein wächserner flügel hilft. da legen wir die sklavenkleider ab, worauf das schicksal uns sein wappen gedrückt. Hölderlin 2, 132 Köstlin.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1320, Z. 1.

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Zitationshilfe
„sklavenkleid“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sklavenkleid>, abgerufen am 22.10.2021.

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