Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sklavensinn, m.

sklavensinn, m.
sklavischer sinn: weil er (Moses) voraus sah, dasz seine beredsamkeit auf den zu boden gedrückten sklavensinn der Hebräer gar nicht würken würde, so begreift er dasz er ihnen einen höhern einen überirrdischen schutz ankündigen müsse. Schiller 9, 122;
der hochmuth und der sklavensinn,
die sind in éiner schublad' drin.
Vischer auch einer 2, 179.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1321, Z. 56.

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Zitationshilfe
„sklavensinn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sklavensinn>, abgerufen am 24.10.2021.

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