Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sklavenzeit, f.

sklavenzeit, f.
zeit der sklaverei, in bezug auf eine person:
welch neues weh für dich (Andromache)!
das weh der sehnsucht nach dem ehgemahl,
der wenden könnte deine sclavenzeit.
Bürger 174ᵇ (Il. 6, 463: ἀμύνειν δούλιον ἦμαρ).
allgemeiner, pluralisch, im anschlusz an sklave II, 2:
nicht fröhnet, niedres geizes diener,
der freie geist, nur brot zu baun;
geweiht der schönheit, strebt er kühner
aus unsrer sklavenzeiten graun.
Voss 4 (1802), 265.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1322, Z. 57.

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Zitationshilfe
„sklavenzeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sklavenzeit>, abgerufen am 17.10.2021.

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