Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sklavin, f.

sklavin, f.,
zu sklave, schlavin, schiava. Kramer deutschital. dict. 2 (1702), 561ᶜ, sclavin, serva, mancipium foemina. Frisch 2, 252ᵃ, sclavinn Adelung, sklavinn Campe, sclavin Weigand⁴ 2, 674: morgens sprach ihm eine schlavinn mit höhnischen worten an. pers. baumg. 5, 65ᵃ; Adelma eine tartarische prinzessin, ihre (der Turandot) sclavin. Schiller Tur. personenverz.;
ich (Melitta) sprach, wie es der sklavin nicht geziemt.
Grillparzer 3 (1887), 200.
freier, nach sklave II, 2: fleuch, liebes bienchen, gegen aufgang, sprach sie, zu Ratibor, dem fürsten des landes, und sumse ihm sanft in's ohr, dasz Emma noch für ihn lebt, aber eine sclavin ist des fürsten der gnomen, der das gebirge bewohnet (sie ist in der gewalt Rübezahls, aber ohne zwang, ihm zu dienen). Musäus volksm. 1, 15 Hempel; die frau soll nicht die sklavin des mannes sein. von persönlich gedachtem: wenn der hohe lyrische, oder epische dichter sprache und kritik, als sklavinnen, an seinen triumphwagen fesselt. Gotter 1, vii.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1323, Z. 74.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
simentsfeuer skorpfisch
Zitationshilfe
„sklavin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sklavin>, abgerufen am 25.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)