Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

slichnen, verb.

slichnen, verb.,
in der gaunersprache beichten, bekennen, verrathen, aus dem hebr. stammend (vgl. slicha, vergebung, buszgebet), auch verslichnen, verrathen, slichner, verräther seiner genossen, slichnerzink, wegen verraths zur warnung der genossen und als strafe dem verräther beigebrachte auffällige körperliche verstümmelung, verletzung, die spuren hinterläszt (vgl. rotwelsch zink, zeichen). Avé-Lallemant 4, 608. 2, 66.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1334, Z. 60.

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Zitationshilfe
„slichnen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/slichnen>.

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