Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sodomei, f.

sodomei, f.
sünde von Sodom (vgl. 1 Mos. 19, 4 ff.), widernatürliche unzucht: wo es nicht so guͦt worden (wo die pfaffen keine weiber bekamen) ist sodomey darausz kommen. Agricola sprichw. (1534) nr. 320; disz volck inn den newen insuln ist so gar uberausz der sodomey und widernatürlichen schanden sampt allerley zauberwerck ergeben gewesen. Bodins dämonom. v. Fischart 178ᵃ; in der form die sodomi Schade sat. 3, 189, 13.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1400, Z. 10.

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Zitationshilfe
„sodomei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sodomei>, abgerufen am 22.10.2021.

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