Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sogbaum, m.

sogbaum, m.
in salzsiedereien viereckige bäume, balken über der pfanne, worauf man die körbe setzt, um das salz aus der pfanne darein zu schütten, damit die ablaufende (s. sogen) sole wieder in die pfanne rinne. Adelung. Jacobsson 4, 182ᵃ: szo lasszet yr auch wirgkerlon, saltzkorbe, ... pfanhagken, sogboume, stegkyszen, ... wegzufuhren zu hoch verslahen. Spittendorff 103. in abweichender lautform die (da?) quer ubern herd gehen zwen söckbaum, daran die hacken sind, so die pfanne halten, das man sie kan abziehen und auffsetzen. Mathesius Sar. 127ᵃ; das hebt man mit eim hültzen scheuflein herausz, und schlegts inn die zwen körb auff den seckbeumen. ebenda; von den söckbeumen tregts der knecht auff die saltzstett. ebenda; an sockbaumen, wachsen von dem abtrieffen unnd uberfal saltzpfeiffen. ebenda.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1406, Z. 13.

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Zitationshilfe
„sogbaum“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sogbaum>, abgerufen am 26.10.2021.

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