solenn adj
Fundstelle: Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1450, Z. 7
(aus solennis für solemnis): diesz unser beylager zum solennesten, das je ein prinz gefeyert, zu erheben. Fr. Müller 2, 182; viel gebraucht unter studenten: solenne abschiedskneipe, solenner frühschoppen. solennität, f., schon früh entlehnt (vgl. Lexer mhd. handwb. 2, 1052. Germ. 28, 402, aus dem 14. jahrh.):
zu - hand setzet der senat ein
herr Janum in der götter zal
mit solennitet.
H. Sachs 16, 291, 34 Keller-Götze.
ein adj. solennisch führt Weigand⁴ 2, 732 auf.
Zitationshilfe
„solenn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/solenn>, abgerufen am 22.11.2019.

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