Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

solig, sölig, adj.

solig, sölig, adj.
1)
für sohlig, söhlig, s. dieses.
2)
solig, vom salzführenden wasser, zum ersten sole.
3)
nd. sölig, schmutzig (bei Campe aufgenommen), zum dritten sole (vgl. sülicht bei Stieler 2054): sölig, schmutzig, voll, besoffen. brem. wb. 4, 915; sölig, söllig, schmutzig. Strodtmann 221. Stürenburg 247ᵇ. ten Doornkaat Koolman 3, 256ᵃ.
4)
vom vorigen zu trennen ist wol sölig, sonnenverbrannt. Strodtmann 221; es gehört zunächst wol zu sal, trübe th. 8, sp. 1678; fuscus, swartbrun, salich. Diefenbach novum gloss. 187ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1451, Z. 31.

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Zitationshilfe
„solig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/solig>, abgerufen am 27.10.2021.

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