Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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som, m.

som, m.,
mundartliche form für saum, s. das., theil 8, 1905 ff.
1)
zum ersten saum, in der bedeutung 3, g: so ist sie (die salbe) nutz und gut zu allen dingen, ist dem pferd das ayter auff dem som auffgebrochen, so wärms in einem löffel, und binds jhm mit werck uber. Seutter roszarzn. 222.
2)
zum zweiten saum, saumthierlast: wann rodguet kumbt und dem aufgeber angeben wirt, und so sol der aufgeber aigenleich fragen, wie vil som es sei, das er wiss darnach zu pieten. tirol. weisth. 2, 164, 37.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1507, Z. 62.

som, pron.

som, pron.
reste des alten unbestimmten pronomen sum finden sich noch in gewissen mundarten: schweiz. som, sum, sums, sumi, sümma, etlich, einige, ein theil; veraltet somlang, zeitraum von 10 jahren. Stalder 2, 377; hess. söm, aliquem: hoste söm? hast du welchen (z. b. zwirn). Pfister 278. dazu nd. sömig in ziemlicher anzahl, einig, etlich. Frommann 6, 483. vgl. ferner sum, sum(m)ig.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1507, Z. 71.

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Zitationshilfe
„som“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/som>, abgerufen am 25.10.2021.

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