Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommeraue, f.

sommeraue, f.
aue im sommer, mhd. sumerouwe:
bluomen gras loup unde bluot
unde swaʒ dem ougen sanfte tuot
und edele herze ervröuwen sol.
des was diu sumerouwe vol.
Gottfried Trist. 552;
schouwet an, ...
welch ein kleit   treit
heide und anger,   dâ bî schouwent sumerouwen!
minnes. 1, 108ᵃ Hagen;
o truggewölk, das sommerau'n
nur überfliegt und nicht erquickt.
Rückert 11 (1882), 356;
wohl selig sind, die in der liebe leiden,
und ihrer augen teure perlen kleiden
die weiszen wangen mehr, als morgentau
die lilienkelche auf der sommerau.
Keller 9 (1900), 22.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1520, Z. 29.

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Zitationshilfe
„sommeraue“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommeraue>, abgerufen am 17.10.2021.

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