Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommereis, n.

sommereis, n.
hagel:
ihn (gott) lobet auch der regen-creisz,
der bogen bunt gefärbet;
reyff, wetter, wind, und sommer-eysz
in kisel klein zerkerbet.
Spee trutznacht. (1649) 154.
das wort ist veraltet, vielleicht aber in dem aus Coblenz bezeugten familiennamen Sommereis erhalten, den Andresen volksetym.⁴ 163 allerdings auf sommerreis zurückführt, das ebenda in gleicher anwendung bezeugt ist, daneben dort auch Sommereisen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1523, Z. 45.

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Zitationshilfe
„sommereis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommereis>, abgerufen am 25.10.2021.

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