Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommerfuhre, f.

sommerfuhre, f.
1)
in Liv- und Estland heiszt fuhre ein fuhrwerk mit anspann, daher sommerfuhre mit wagen, und winterfuhre mit schlitten. Hupel 69. vgl. fuhre 5 oben theil 4, 1, 1, 428.
2)
tirol. sommerfuehr, sommerweide. vgl. fuhre 14 oben theil 4, 1, 1, 429: es soll auch ein ieder seine schaaf, so er wintert, nit an andere ort an die sommerfuehr hinweck thuen, sondern dieselben den gemeinen schaafhirten fürkeren, damit man den (l. die?) selben desto leichter und besser erhalten hann. tirol. weisth. 4, 544, 4 (v. 1782).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1528, Z. 29.

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Zitationshilfe
„sommerfuhre“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommerfuhre>, abgerufen am 23.10.2021.

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