Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommergrün, adj.

sommergrün, adj.
sommerlich grün: während er durch das sommergrüne land ritt. Keller 7 (1899), 369; viele bäume noch sommergrün von unten. Bismarck briefe a. s. braut nr. 491;
und die sommergrünen ufer
glühn im abendsonnenschein.
Heine 1, 114 Elster;
ach, mein herz gleicht dieser wildnis,
und der baum, den ich dort schau'
sommergrün, das ist dein bildnis,
vielgeliebte, schöne frau!
221.
als n.: das sonnige, vom sommergrün und den herein nickenden blumen eingefaszte weisz der wände (einer kirche) hatte zuerst einem bunten anstrich gothischer verzierung von dazu unkundiger hand weichen müssen. Keller 5 (1899), 297. vgl. frühlingsgrün oben theil 4, 1, 1, 303.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1531, Z. 21.

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Zitationshilfe
„sommergrün“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommergr%C3%BCn>, abgerufen am 27.10.2021.

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