Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommerhalbente, f.

sommerhalbente, f.
1)
anas circia, querquedula aestiva. Nemnich 1, 269, auch sommerkrieke genannt, s. dies ('sie meiden kältere gegenden'. Nemnich a. a. o.). unterschieden davon wird bei Nemnich 1, 281 als winterhalbente, winterkrieke anas querquedula, während Oken 7, 461 und Behlen 5, 630. 632 anas circia und anas querquedula als bezeichnungen derselben entenart, der knäckente anführen.
2)
anas crecca, die kriekente. Behlen 5, 630. nach Nemnich 1, 271 ist diese von einigen forschern für das männchen der von ihm sommerhalbente genannten anas circia (s. 1) gehalten worden.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1531, Z. 64.

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Zitationshilfe
„sommerhalbente“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommerhalbente>, abgerufen am 21.10.2021.

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