Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommerkasten, m.

sommerkasten, m.:
wie wenig er (der oberbau- u. gartendirector) aus miszvergnügen über seinen dienst weg wollte, das suchte er dem fürsten dadurch zu zeigen, dasz er um eine mündliche unterredung ansuchte, und ihm darin nicht nur einen risz zu einem prächtigen sommerkasten, eben zum Waldkappel, wohin ich gehe — sondern auch die besten rathschläge gab, die baukosten zu erschwingen. J. Paul biogr. belust. 1, 10. vgl.: mein groszvater, regierender fürst von Flachsenfingen, der ein bekannter lebenslanger rival von Hessenkassel — nämlich vom dasigen landgrafen Friedrich — war, konnte sich über nichts so sehr entrüsten, als über dessen 'winterkasten', und am meisten über den kupfernen Herkules darauf. 9, auch kasten 4 oben theil 5, 266. 5, 267 und J. Paul a. a. o. 35.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1536, Z. 46.

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Zitationshilfe
„sommerkasten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommerkasten>, abgerufen am 26.10.2021.

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