Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommerkuh, f.

sommerkuh, f.
kuh, die im sommer milch giebt. Adelung, im sommer kalbt. Nemnich 1, 646: 4. sollen die sommerküh, zeit- und jährige kalbel alle gleichviel im hirtlohn, kost und in die heerdstier bezahlen und leiden. tir. weisth. 2, 137, 38 (19. jahrh.); die viehgattungen, welche auf der stallsatzung zu sümmern berechtigt sind, werden auf folgende beschränket: a. die sommerkühe, b. die ziegelkälber u. s. w. 246, 41 (v. 1818). in zusammensetzungen: die sommerkühe-heerde. 244, 30 (v. 1818); endlich g. können auch einige leere kälber gegen deme zu hause behalten werden, wenn sie mit der heerde der sommerkühe ihres bezirkes einverleibet und gehütet werden, und für das stück 2 fl. waidegelt nebst der gehörigen kost und löhnung des sommerküh-hirten in die gemeindskasse erlegen. 247, 6 (v. 1818).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1538, Z. 65.

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Zitationshilfe
„sommerkuh“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommerkuh>, abgerufen am 16.10.2021.

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