Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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sommerleite, f.

sommerleite, f.,
dasselbe wie das vorige, bei dem Mitteldeutschen Waldis bezeugt als sommerleyde (s. unten), ebenso mit d sommerleide. Corvinus fons latinit. 1 (1660), 612ᵇ, bei Mathesius sommerleite (s. unt.), ebenso bei Corvinus a. a. o. 57ᵇ. Heppe wohlred. jäger 279ᵇ und Adelung, von diesem als obd. bezeichnet, so im ungrischen bergland. Schröer 186ᵃ, bair. summerleiten. Schm.² 1, 1534, in Annaberg sumrleit als bezeichnung eines stadttheils an einem der mittagssonne zugekehrten abhange. Göpfert 54. vgl. winterleite: acker, der ... an einer sommerleiten ligt. Mathesius post. 1, 79ᵇ;
der löw lieff in eim sommer heisz
nach seiner speisz, und sah ein geysz
hoch oben an eim felsen kleben.
er sprach: 'kum, thu dich rab bgeben!
hie niden an der sommer leyden
steht gar gut grasz und kurtze weyden ...'.
Waldis Esop 2, 6, 5 Kurz.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1542, Z. 80.

sommerleite, f.

sommerleite, f.
für sommerlatte, s. dies.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1543, Z. 15.

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Zitationshilfe
„sommerleite“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommerleite>, abgerufen am 22.10.2021.

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