Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommerlohn, m.

sommerlohn, m.
lohn, der im sommer, für den sommer gezahlt wird, in älterer sprache summerlon: gefellt er (st. Gallen tag) aber auf ein pfintztag (donnerstag), freitag oder sambstag, so prich ich ine (den arbeitern) an dem summerlon nichtz ab dieselben wochen. Tucher baumeisterb. 69, 30; dem tagwercker den summerlon von s. Jörgentag bisz auff u. fr. zuo herbst, und dann auch den winterlon. quelle bei Scherz-Oberlin 1599; daher ist jene parthei, welche dergleichen vieh von der gerichtsalpe zurück behaltet und kein sommerlohn (für den hirten) bezahlet hat, vom stück 3 fl in die gemeindecassa, jener aber, der ein stück nur durch einige zeit da behaltet und den gerichtsalplohn bezahlet, den betrag von 1 fl 30 kr zu bezahlen schuldig. tir. weisth. 2, 247, 22 (v. 1818).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1545, Z. 48.

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Zitationshilfe
„sommerlohn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommerlohn>, abgerufen am 17.10.2021.

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