Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommermüdigkeit, f.

sommermüdigkeit, f.
müdigkeit in folge sommerlicher hitze oder sommerlichen lebens (vgl. das vorige): und wie nun so auch der hall des eigenen schrittes, der bisher mit ihm gewandelt, aufgehört hatte, und er nichts vernahm, als die haide entlang das zirpen der heuschrecken und das summen der bienen, ... da überkam ihn unbezwingliche sommermüdigkeit. Storm s. w. 1 (1899), 99; von sommermüdigkeit übernommen, waren die hände der guten frauen in den schoosz gesunken. ges. schr. 8 (1877), 112.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1548, Z. 60.

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Zitationshilfe
„sommermüdigkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommerm%C3%BCdigkeit>, abgerufen am 24.10.2021.

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