Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommermondnacht, f.

sommermondnacht, f.
mondnacht im sommer:
ach warum starb die liebende Radikin?
schön wie die junge morgenröthe,
heiter und sanft, wie die sommermondnacht.
Klopstock 1, 8 (Wingolf 2, 20, in der ursprünglichen fassung, auf meine freunde 80:
heilig und still, wie der sabbat gottes.
vgl. Muncker-Pawel 1, 14);
den blühenden lindenbaum
sah oft mein blick die sommermondnacht
träufelnd mit blasserem stral umirren.
C. F. Cramer im Göttinger musenalmanach a. 1775 34.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1548, Z. 1.

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Zitationshilfe
„sommermondnacht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommermondnacht>, abgerufen am 27.10.2021.

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