Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommermorgen, m.

sommermorgen, m.
morgen eines sommertags. Campe: gegen das ende der achtzehnhundert und zwanziger jahre ... erhob sich an einem hellen sommermorgen ... ein junger mensch von seinem lager. Keller 6 (1899), 7; an einem sommermorgen ritt ich nach fröhlich durchlebter nacht mit meinem anhang von einem feste bei meiner geliebten heim. Ebner-Eschenbach dorf- u. schloszgesch. 74;
wann ein sommermorgen niedersteigt,
wo sich im weiten blau kein wölkchen zeigt,
wo hoch und golden sich die ernte hebt.
Uhland (1864) 115;
wenn sich der sommermorgen leis erhebt,
kein wölkchen in den blauen lüften schwebt,
mit wonneschauern naht das licht der welt,
dasz sich die ährenfelder leise neigen.
Eichendorff 1 (1864), 320.
im vergleich: der süszeste schlummer glüht auf dem gesichte, wie ein anbrechender sommermorgen. Mosen 7 (1863), 420.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1548, Z. 16.

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Zitationshilfe
„sommermorgen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommermorgen>, abgerufen am 25.10.2021.

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