Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommernutzen, m.

sommernutzen, m.,
in älterer sprache sommernutz, nutzen, ertrag des sommers, im sommer: ich weisz, wie man an andern orten mit sennen z'weg kam, der ganze sommer-nutzen verloren ging, weil sie nicht zu käsen verstanden oder in's ung' fell kamen, dasz sie nichts mehr machen konnten, oder die hallunken machten. Gotthelf käserei 297;
kommt dann, nachdem er (der landmann) hat den sommernutz empfangen,
der obst und trauben-mann der reiche herbst gegangen.
Opitz 1, 155.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1552, Z. 44.

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Zitationshilfe
„sommernutzen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommernutzen>, abgerufen am 22.10.2021.

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