Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommerstaub, m.

sommerstaub, m.
staub, wie er im sommer von den straszen aufwirbelt:
der ritter hatte kaum die augen hingewandt,
so fiel ihm ein, sich hier ein wenig abzukühlen,
und seinen schönen leib vom sommerstaub zu spülen.
Wieland 17, 20 (Idr. 1, 18).
im vergleich:
flieht, entwürfe grössern glückes,
die der odem des geschickes,
wie den sommer-staub, verweht!
Uz 114, 38 Sauer.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1558, Z. 34.

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Zitationshilfe
„sommerstaub“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommerstaub>, abgerufen am 21.10.2021.

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