Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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sommerthierchen, sommerthierlein, n.

sommerthierchen, -thierlein, n.
im sommer lebendes oder besonders bemerkbares thierchen, sommerthierchen, der Marienkäfer, in Leipzig. Albrecht 213ᵃ, auch sonst landschaftlich, so in Einbeck (vgl. sommerkälbchen), summerthierlin als die flöch und leüsz, aestiva animalia pulices et pediculi. Maaler 396ᵃ. scherzhaft von einem mädchen, das einer im walde schlafend findet: was sitzt denn da vor ein sommer-thiergen? das ist im busche wol nicht jung worden. Weise comödienprobe 29. somertierlein von einem mädchen in der folgenden stelle ist wol saumthier. vgl. somer, nebenform zu säumer oben sp. 1508:
(ein stallknecht singt:)
ei was sol uns das wacker megdlein tun
den abend spat, den morgen fru?
es sol auch unser somertierlein sein
und brechen die roten röselein.
Uhland volksl.² 292 (nr. 151), 5.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1561, Z. 47.

sommerthierchen, sommerthörchen, n.n.

sommerthierchen, sommerthörchen, n.,n.
als pflanzenbezeichnung, s. das folgende.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1561, Z. 63.

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sommertagslied sorgenbürde
Zitationshilfe
„sommerthierchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommerthierchen>, abgerufen am 26.10.2021.

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