Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommerwetter, n.

sommerwetter, n.
wetter im sommer, sommerliches wetter. Adelung, temporis apricitas. Frisch 2, 286ᵇ, tempo estivo. Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702), 836ᵇ, mhd. sumerweter: mit so viel jugend — sommerwetter — unschuld — freiheit — schöner gegend — und hoher liebe und freundschaft lässet sich wol schon unten auf der erde etwas dem ähnliches zusammensetzen, was man oben einen himmel nennt. J. Paul Tit. 3, 4;
willekomen, sumerweter süeʒe!
der winter was lange.
Haupts Neidhart ⅩⅤⅠⅠⅠ, 10;
kommt einer mit etwas angestochen,
als etwa vom wetter, (das offenbar
das schönste sommerwetter war).
Wieland 21, 13 (Gandalin 1, 79);
aber die sonne, der himmlische schein!
wenn sie morgens ins fensterlein
durch die grünen, funkelnden blätter
sendet das goldene sommerwetter!
Storm ges. schr. 1 (1884), 179.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1567, Z. 20.

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sommertagslied sorgenbürde
Zitationshilfe
„sommerwetter“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommerwetter>, abgerufen am 24.10.2021.

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