Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sommerwind, m.

sommerwind, m.
wind, wie er im sommer weht, sanfter, warmer wind, vento estivo, zefiro, etesie. Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702), 836ᵇ: aber derselbe sommerwind trieb vom walde den harzgeruch und den duft der lindenblüthen durch beide hausthüren. Freytag verl. hdschr. 1, 34; wie der sommerwind ihr die kleinen goldklaren locken von den schläfen hob. Storm ges. schr. 3 (1884), 28;
fragt jeden sommerwind, der hier
die blumenau' erfrischet,
ob je ein seufzer sich von mir
in seinen hauch gemischet?
Bürger 6ᵇ;
die linden sommerwinde spielten
in seinen haaren.
Immermann 13, 55 Boxberger.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1567, Z. 38.

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sommertagslied sorgenbürde
Zitationshilfe
„sommerwind“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sommerwind>, abgerufen am 24.10.2021.

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