Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sondergut, n.

sondergut, n.:
der sclave hatte rechtlich kein eigenthum, denn wenn ihm ja der herr ein sondergut gestattete, so blieb er doch auch herr über dieses. Dahlmann dän. gesch. 1, 162; damals bei eingehung der ehe hatte er es bei den brautleuten durchgesetzt, dasz ein theil von Arnes vermögen als deren sondergut unter seiner verwaltung geblieben war. Storm ges. sehr. 12 (1882), 221; vgl. Frisch 2, 286ᶜ. Lexer mhd. handwb. 2, 1307. Schiller-Lübben 4, 470ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1580, Z. 1.

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Zitationshilfe
„sondergut“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sondergut>, abgerufen am 16.10.2021.

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