Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sonderig, adj.

sonderig, adj.,
mhd. sunderic mhd. wb. 2, 2, 742ᵃ. Lexer mhd. handwb. 2, 1307. vgl. Graff 6, 50 (Isidor 18, 1), ags. syndrig; sünderig, privatus, specialis Dasyp.; sonderig, privatus Stieler 2052; schweiz. b'sunderig Hunziker 266. das adj. ist vor allem auf nd. gebiete gebräuchlich und hält sich hier, besonders in adverbialen bildungen, bis in die neuzeit, während es in der hochd. schriftsprache verloren ist, vgl. Schiller-Lübben 4, 470ᵇ. zeitschr. f. d. phil. 13, 24. Frommanns zeitschr. 6, 487. Frisch 2, 286ᶜ. brem. wb. 4, 1099. Dähnert 443ᵇ. 473ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1580, Z. 36.

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Zitationshilfe
„sonderig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sonderig>, abgerufen am 23.10.2021.

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