Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sonnenbeschienen, adj.

sonnenbeschienen, adj.:
aber als sie (die nebel) hie und da auseinander rissen und uns ... eine klare herrliche sonnenbeschienene welt ... sehen lieszen. Göthe 48, 121; mit meiner liebe im herzen gehe ich wie auf sonnenbeschienener wolke über die schwerter und verwünschungen meiner feinde dahin. Laube dram. w. 4, 184 (Struensee 4, 7); der harzgeruch der sonnenbeschienenen tannen erweckte in Ivo die jugenderinnerungen. Auerbach dorfgesch. 1, 255; sonnenbeschienene wiesen zogen sich rings umher. Storm 3, 33. daneben sonnebeschienen, s. Campe: wahrhaftig, da ist ja eine fliege! .. summend stöszt sie gegen die sonnebeschienenen scheiben. Raabe sperlingsg. 162. und häufiger sonnbeschienen: tief unten lag der see, ruhig, dunkelblau, fast ringsum von grünen, sonnbeschienenen wäldern umgeben. Storm 1, 24; er sah durch die thür in den sonnbeschienenen garten hinaus. 316;
ein halbverfallen niedrig haus
steht einsam hier und sonnbeschienen.
8, 192.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1635, Z. 15.

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Zitationshilfe
„sonnenbeschienen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sonnenbeschienen>, abgerufen am 23.10.2021.

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