Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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sonnefarb, sonnenfarb, adj.

sonne(n)farb, adj.,
auch -farben, -farbig, von der farbe der sonne, hell wie die sonne, mhd. sunnevar Lexer handwb. 2, 1318 (auch Lamprecht v. Regensburg Franc. leb. 1994), mnd. sunnenvar Schiller-Lübben 4, 475ᵇ; jetzt kaum noch üblich.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1644, Z. 27.

sonnenfarbe, f.

sonnenfarbe, f.
1)
farbe der sonne, also ein strahlendes, feuriges gelb. Campe:
mit sonnenfarbe
verwandelte sich jetzt das heiligthum
in eine grosze, gold'ne feuergarbe.
Mosen 2, 224.
2)
durch die sonne bewirkte farbe, besonders die unter einwirkung der sonnenstrahlen entstehende braune hautfarbe (vgl. sonnenbraun). Campe: aber er gewann dafür einen starken und dauerhaften körper, eine männliche sonnenfarbe. Wieland 7, 130 (gold. sp. 2, 5).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1644, Z. 31.

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Zitationshilfe
„sonnenfarb“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sonnenfarb>, abgerufen am 16.10.2021.

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