Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sonnenhöhe, f.

sonnenhöhe, f.
höhe der sonne:
1)
allgemein, vgl. sonne II, 6, p; in dichterischer sprache freier, auch im plural:
hinaufgeschwebt ist er (Klopstock) durch alle sonnenhöhen
und schwebt, und stralt durch seine himmel licht!
Göttinger musenalm. 1775, 214;
zu des ruhmes sonnenhöhn.
Schiller 1, 259.
2)
als technischer ausdruck der astronomie, die erhebung der sonne über den horizont. Adelung, besonders, wenn sie ihren höchsten stand erreicht hat (um mittag). die sonnenhöhe messen, s. sonne II, 6, o. übertragen (höhepunkt): Julians glück und kriegsruhm hatte seine sonnenhöhe erreicht. Hertzberg gesch. des röm. kaiserreichs s. 774.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1655, Z. 29.

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Zitationshilfe
„sonnenhöhe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sonnenh%C3%B6he>, abgerufen am 24.10.2021.

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