Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sonnenmeer, m.

sonnenmeer, m.
meer, unzählige menge von sonnen, der unendliche weltraum mit den sonnen darin. Campe: ich und du, und alle menschen ... ruhen an seiner brust, und das brausende schlagende welten- und sonnenmeer ist ein einziges kind in seinem arm. J. Paul Hesp. 2, 251; (meer von sonnenlicht:)
selbst himmelsschön' und sichtbarkeit
werden dir denn trug einst werden! flieszen
die farben all' in sonnenstral! sich gieszen
die stralen in ein sonnenmeer!
Herder 29, 302 Suphan;
die götterkraft, die ihn durchfleuszt,
beflügelt seinen feuergeist,
und treibt, aus kalter dämmerung,
gen himmel seinen adlerschwung.
dort taucht er sich in's sonnenmeer,
und klarheit strömet um ihn her.
Bürger 51ᵇ (männerkeuschheit).
(ahd. als ortsname Sunnon-, Sunnemeri, s. Förstemann namenb. 2², 1410.)
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1902), Bd. X,I (1905), Sp. 1666, Z. 43.

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sommertagslied sorgenbürde
Zitationshilfe
„sonnenmeer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sonnenmeer>, abgerufen am 16.10.2021.

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