Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sonnenstreif, m.

sonnenstreif, m.:
einige scharfe sonnenstreife, gleichsam blitze vor schlafenden wurden romantisch neben der rose hin und her geweht. J. Paul Titan 2, 211. bildlich: eine ungewöhnliche entzückung warf durch sein ganzes wesen den langen, breiten sonnenstreif. 3, 21. jetzt auch in der form sonnenstreifen: die edelknechte rissen die thüren auf, ein breiter sonnenstreifen fiel in die halle. L. Hesekiel Nürnberger tand 1, 27. — ferner im deminutiv: ein sonnenstreifchen, das durch die höchste eckscheibe des einen fensters hereinglänzte, erinnerte an den sommertag da drauszen. Storm 3, 164.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1903), Bd. X,I (1905), Sp. 1686, Z. 28.

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Zitationshilfe
„sonnenstreif“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sonnenstreif>, abgerufen am 19.10.2021.

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