Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sonnenthron, m.

sonnenthron, m.
ein der sonne gleich strahlender, leuchtender thron, oder auch die sonne selbst als thron gottes, s. Campe: Niobe auf einem goldnen dem sonnen-throne ähnlichen wagen von zwey reich überdeckten schimmeln geführt. Fr. Müller 2, 225;
erblick ich myriaden sterne
um deines sonnesthrones (l. sonnenthrones) fusz?
Karschin 130 (an gott bei dem ausruf des friedens);
wie wird's euch sein, wenn ihr vom sonnenthrone
des richters stimme wandeln hört.
Schubart 2, 77;
geflohn auf ihrem sonnenthrone,
die furchtbar herrliche Urania,
mit abgelegter feuerkrone
steht sie — als schönheit vor uns da.
Schiller 6, 266 (d. künstler v. 58).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1903), Bd. X,I (1905), Sp. 1689, Z. 32.

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Zitationshilfe
„sonnenthron“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sonnenthron>, abgerufen am 23.10.2021.

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