Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sopha, m., n.

sopha, m. n.,

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s. sofa. als plur. erscheint neben dem gewöhnlichen sophas, sofas auch sophae:
sie eilten, sich auf die sophae zu strecken.
Sturz 1, 77.
zu den oben sp. 1401 und 1402 angeführten zusammensetzungen seien hier noch die folgenden nachgetragen:
sophagestell sophagestelle n.:
ein sophagestelle, für lose polster und lehnkissen bestimmt, war eben in arbeit.
Storm ges. schr. 5 (1884), 224,
sophakante f.:
das junge frölen hatte die nackten füszchen zu sich auf die sophakante gezogen und liesz sie behaglich von dem warmen sonnenschein beleuchten.
10 (1877), 71,
sophalägerig adj.,
von J. Paul gebildet nach bettlägerig, in einem zusammenhang, wo es viel, gern auf dem sofa liegend bedeuten musz:
wie sie (die natur) dem fieberkranken hunger nach sauerkraut und hering als heilspeisen giebt: so pflanzte sie der bett- und sophalägerigen frau den kunsttrieb nach tanzen ein.
J. Paul Lev. 2, 86.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1903), Bd. X,I (1905), Sp. 1750, Z. 21.

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Zitationshilfe
„sophakante“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sophakante>, abgerufen am 27.10.2021.

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