Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sophistin, f.

sophistin, f.,
zu sophist: das fräulein. wollen sie es wagen, ihre eigne rede in meinem munde zu schelten? v. Tellheim. sophistinn! so entehrt sich das schwächere geschlecht durch alles, was dem stärkern nicht ansteht? Lessing 1, 595; das ist eitel übermuth! rief Diotima; neulich warst du bescheidner, neulich, da du sagtest, ich musz noch ausgehn, zu lernen. liebe sophistin! rief ich, damals war ja auch von ganz was anderem die rede. Hölderlin 2, 120 Köstlin.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1903), Bd. X,I (1905), Sp. 1753, Z. 1.

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Zitationshilfe
„sophistin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sophistin>, abgerufen am 17.10.2021.

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