souveränität f
Fundstelle: Lfg. 10 (1903), Bd. X,I (1905), Sp. 1822, Z. 44
unumschränkte macht und unverantwortlichkeit. Adelung, selbstherrschaft. Kinderling 149, oberherrschaft, -herrlichkeit. Weigand 2, 743, nach diesem schon 1694 als souverainität bezeugt. Eggers 2, 935 und Campe ergänzungswb. schreiben ganz nach franz. art souveraineté, doch kennt letzterer auch die aussprache suweränität. ferner belegt er aus Kant die mittelform souverainetät (herrschergewalt oder souverainetät, die gewalt des gesetzgebers). — dazu: eine jugend mit solchem kraft- und souveränitätsbewusztsein bedurfte der aktion. Bielschowsky Göthe 1, 111.
Zitationshilfe
„souveränität“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/souver%C3%A4nit%C3%A4t>, abgerufen am 17.09.2019.

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