Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

staatsoberhaupt, n.

staatsoberhaupt, n.
oberhaupt eines staates, fürst, könig, kaiser u. s. w. Campe: so kann und darf es (das volk) nicht anders urtheilen als das gegenwärtige staatsoberhaupt (summus imperans) es will. Kant 5, 151; Cäsar wollte eben staatsoberhaupt, nicht oder nicht mehr parteiführer sein. Beckers weltgesch. 3 (1861), s. 340. dazu: es lag in der natur der sache; bis wieder ein mann auftrat, der es wagte wie Gaius Gracchus nach der staatsoberhauptschaft zu greifen, konnten die führer nur lückenbüszer sein. Mommsen röm. gesch. 2 (1855), 490.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 2 (1905), Bd. X,II,I (1919), Sp. 314, Z. 18.

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Zitationshilfe
„staatsoberhaupt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/staatsoberhaupt>, abgerufen am 03.08.2021.

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